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Samen und Pflanzen Hier können Fragen und Tips zu diesen Themen hinterlassen werden.

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Alt 30.06.2008, 23:27   #1
Smiler
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Lophophoria geplatzt
Tach allerseits,

Meine etwa 3 Jahre alte Lophophoria weist seit den letzten beiden Wässerungen aufgeplatze Stellen auf die glücklicherweise sofort verschlossen wurden.
Ich befürchte nun, dass sie bei der nächsten Wässerung grösser oder mehr werden.

Was ist den die Ursache für dieses Aufplatzen?

-Giessen tue ich 1mal pro Woche mit der Eintauchtechnik (unter Wasser halten bis keine Luftbläschen mehr zu sehen sind)
-Die Pflanze steht in einem 6cm-Topf ohne Unterteller
-Die Pflanze steht ganztags in der prallen Sonne (Südseite) bei 30°-40° C (so steht sie schon seit einem halben Jahr)
-Gedüngt habe ich bisher nicht
-Pflanze hat satt-dunkelgrüne Farbe

Was mache ich falsch?

Versuche morgen mal ein Photo davon zu machen

vielen dank im voraus

Smiler
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Alt 01.07.2008, 03:33   #2
MY
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Ich hab mal gelesen das ein Lophophora mehrere Monate ohne Wasser auskommt ist einmal die Woche da nicht zuviel?
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Alt 01.07.2008, 09:17   #3
Pusemuckel
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Du hast die Wässerung definitiv übertrieben!! In welchem Substrat steht die denn überhaupt?? Es sollte eigentlich voll mineralisch sein!!
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Der Mensch braucht eine lange Zeit um so etwas zerbrechliches wie das Bewußtsein zu entwickeln und zu verstehen, daß er auf diese Fähigkeit sehr stolz sein kann. Er sollte sehr behutsam mit dem Bewußtsein umgehen!
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Alt 01.07.2008, 09:20   #4
MuhKuh2k
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Das Gießen könnte der Grund sein. Die Lophophoras brauchen wirklich sehr wenig Wasser. Wichtig ist, dass man den Boden vollkommen austrocknen lässt, bevor man wieder gießt. Und es ist auch nicht schlimm, wenn man danach ruhig noch ne Woche länger nicht gießt.

Was jedoch auch ein Grund sein könnte ist ein Überangebot an Nährstoffen. In was für einer Art Boden hast du deinen Lophophoras? Am besten ist hier ein rein mineralischer Boden. Der hält relativ wenig Wasser und trocknet gut aus. Für Kakteen mit Pfahlwurzeln die beste Wahl.
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Alt 01.07.2008, 12:22   #5
Smiler
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Beim Substrat handelt es sich um Cocos-Substrat.

Wie oft soll ich den den Peyote bei den hohen Temperaturen giessen? Das Substrat ist spätestens 48h nach Bewässerung wieder staubtrocken, und kurz vor der Bewässerung hat er nur noch etwa 2/3 seines Volumens, ist weich und faltig.
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Alt 01.07.2008, 19:26   #6
MuhKuh2k
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Weich ist nicht ganz so gut, aber auch nicht weiter tragisch. Vielleicht hat er sich einfach zu sehr an das regelmäßige gießen gewöhnt und macht sich deshalb gar keine Mühe mehr, das ganze Wasser zu speichern und verschwitzt es recht schnell. Ich würde jetzt auf alle Fälle die Zeiträume zw. zwei Wässerungen erhöhen. Vielleicht auf 2 Wochen oder 3 Wochen, am besten gar nicht in Wochen zählen, sondern nur dann gießen, wenn man intuitiv denkt, jetzt isses so weit. Auch mal etwas mehr oder weniger gießen. Klappt zumindest bei mir recht gut.

Und auf jeden Fall auf mineralisches Substrat umstellen. Das haben die Pfahlwurzler am liebsten.
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Alt 02.07.2008, 03:03   #7
MY
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Die Dinger wachsen in Mexico in der Wüste da regnet auch mal gern ein paar Monate nicht ausserdem hab ich mal irgendwo gelesen das sie vielleicht langsamer wachen dafür aber potenter sind bei weniger Wasser... oder waren das San Pedros? Naja egal
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Alt 02.07.2008, 08:29   #8
MuhKuh2k
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Die Theorie scheint zu sein, dass die interessanten Alkaloide bei Streß produziert werden, egal ob San Pedro oder Peyote. Inwieweit das stimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne dazu keinerlei Studien.
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Alt 18.07.2008, 14:43   #9
Quambidam
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Hallo zusammen!

Ich pflege seit über 10 Jahren meinen kleinen Peyote, die Kultur ist relativ einfach. Die Pflanze steht in einen durchlässigen Substrat (hoher Sandanteil) + einer Drainage. Der Topf sollte nicht zu flach sein, damit die lange Pfahlwurzel ausreichend platz findet. Die Pflanze steht bis zum ersten Frost an einen Halbschattigen geschützten platz unter freien Himmel (unbedingt vor Schnecken schützen die Tierchen lieben Meskalin ). Gegossen wird bei Trockenen Wetter zirka 2 mal Wöchentlich. Lange Regenperioden werden dank des stark durchlässigen Substrates gut vertragen. Überwintert wird die Pflanze in einen ungeheizten Schuppen während der Winterlichen kühlen Ruhepause bekommt die Pflanze höstens 1 mal in Monat eine geringe menge Wasser. In dieser Jahreszeit sieht der Peyote ziemlich verschrumpelt aus und fühlt sich ziemlich weich an das steckt er aber gut weg. Im Frühjahr wird wieder vorsichtig mit den Gießen angefangen meisten stelle ich die Pflanze ab April schon wieder ins Freie ( natürlich nur wenn keine Frostgefahr besteht) im Frühsommer fängt der Peyote dann an zu Blühen.
Es ist schon ziemlich faszinierend wie robust diese kleinen Pflänzchen sind mein Peyote war sogar schon einmal wegen einen plötzlichen Kälte Einbruch eine Nacht komplett eingeschneit sie hat es ohne Probleme weg gesteckt.

Bild:
http://www.bilder-space.de/show.php?...fyi5pW4pKx.JPG
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Alt 25.10.2008, 04:13   #10
Agent Orange
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Registriert seit: 06.06.2008
Beiträge: 33
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Schöne Pflanze hast du da!
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