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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.05.2005
Beiträge: 24
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29.01: Hanf im Krieg gegen Drogen - 19. Lange Nacht
Am 29. Januar 2006 findet die 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum Berlin statt.
Thema des Abends: Hanf im Krieg gegen Drogen Agitation gegen ein vermeintlich kulturfremdes Kraut. Einige Anekdoten können Sie zur 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum erleben. Mit Videovorführungen, Tonbandaufnahmen und Schautafeln wird explizit der Krieg gegen Cannabis mit seinen Widersprüchlichkeiten dargestellt. Der 'Krieg gegen Drogen', den Richard Nixon als solchen propagierte, ist die drastische Formulierung einer Verbotsgeschichte die im beginnenden 20ten Jahrhundert ihren Anfang nahm. Schon der Weltbund als Vorläufer der UNO beschäftigte sich mit Rauschmitteln und schlug den prohibitionistischen Weg gegenüber 'kulturfremden' Rauschgenüssen ein. Der Begriff 'kulturfremd' scheint ein Wenig verfänglich in einer Organisation, die allen Menschen, Völker und Nationen eine verbindende Instanz sein will, und so machte die Formulierung den Machtanspruch westlicher Industrienationen deutlich. Den prohibitionistischen Weg hat die UNO von Beginn an übernommen und bis heute nicht verlassen. Genau so sind die vom Weltbund als kulturfremd definierten Rauschmittel die Gleichen geblieben, bis auf das eine Unzahl an Derivaten und neuen Molekülen und Molekülketten hinzugekommen sind. Hanf, besser aus Cannabis hergestelltes Haschisch und Bhang, war mit Opium und Kokain eines der Mittel, die im Laufe der ersten internationalen Opiumkonferenzen illegalisiert wurden. Weniger die Gefährlichkeit von Cannabis, als vielmehr machtpolitische Interessen sorgten für die Gleichbehandlung dieser drei. Hieraus resultieren gewagte Argumentationen, zweifelhafte Studien und böseste Hassattacken um die repressive Haltung gegenüber Cannabis aufrecht zu halten. Vom in Rage versetzenden Mörderkraut bis zur gleichgültig machenden, in Depravation treiben Hippiedroge musste alles herhalten, um den Eindruck der Gefährlichkeit zu verschärfen. Viele Widersprüchlichkeiten werden erst mit einem zeitlichen Abstand erkennbar und verschaffen im Rückblick oft einen skurilen, anekdotischen Eindruck. Einige dieser Anekdoten können Sie zur 19. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum erleben. Mit Videovorführungen, Tonbandaufnahmen und Schautafeln wird explizit der Krieg gegen Cannabis mit seinen Widersprüchlichkeiten dargestellt. Darüber hinaus können Sie in unserem Räumlichkeiten Cafe und Hanfkuchen oder einen Hanftee geniessen. Im ClubCafe,im Keller des Hanf Museums, findet eine Diskussionsrude rund um das Thema statt. *** Das Hanf Museum in Berlin stellt sich vor: Das Hanf Museum ist in der Bundesrepublik die einzige ständige Ausstellung, die vorbehaltlos alles am und über die alte Kulturpflanze darstellt. Im historischen Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich interessierte BesucherInnen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf fast 300 qm. * Hanf Museum Berlin * Mühlendamm 5 , 10178 Berlin * Telefon +49 (0) 30 / 242 48 27 * info@hanfmuseum.de * http://www.hanfmuseum.de/ Öffnungszeiten Dienstag – Freitag 10.00 – 20.00 Uhr Samstag – Sonntag 12.00 – 20.00 Uhr Montag ist Ruhetag Preise Eintritt 3.- EURO (Kinder bis 10 Jahre frei) Gruppen ab 6 Personen 2.- EURO pro Person Führungen sind bei Voranmeldung möglich BVG – Verbindungen Bus 148, Haltestelle Mühlendammbrücke U/S-Bahnhof Alexanderplatz - etwa 5 Min. Fußweg U-Bahnhof Klosterstraße -Ausgang Klosterstraße rechts und etwa 2 Min. Fußweg U-Bahnhof Stadtmitte - Weiter mit Bus oder etwa 15 Minuten Fußweg
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SIGN THE PETITION FOR A CHANGE IN EU DRUG POLICIES NOW: http://action.encod.org EUROPEAN COALITION FOR JUST AND EFFECTIVE DRUG POLICIES (ENCOD) Website: www.encod.org |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2005
Ort: +- NRW
Beiträge: 632
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Ich bin zwar relativ frisch und wahrscheinlich jünger als alle ich nenn sie mal "Vielschreiber" in diesem Forum aber im Glauben sind wir vereint
Tolle Sache endlich mal objektive Dokumentation! (Und auch noch in der Hauptstadt!!!) Weil die Leute die wissen echt GARNICHTS über das Thema.... Ne kleine Anekdote dazu ^^: Meine Religionslehrerin zuletzt, ok die Frau ist generell: blöd, hässlich, konservativ, lispelt, und checkt auch immer noch nix wenn man OU YEAH durch die Klasse brüllt naja, jene Frau wollte uns was über Drogen beibringen, ihr Glück das ich nicht mit dem Französischem Wortschatz vertraut bin... So eine gequirrlte KACKE ich zitiere ein paar "Leckerbissen": Zitat:
OK viele, aber Cannabis Overdose? (Ok eventuelle Autounfälle aber hey das Risiko ist nicht größer als mit Alkohol, und sowieso, danach fährt man nicht sonst ist man doch selbst schuld...) Zitat:
Und dann wurde noch was von wegen: Ausserdem geht der Drogenhandel Hand in Hand mit Mafia, Waffenhandel etc. Lösung?Legalize! So einfach ist doch, wenn gewisse Pflänzchen die in Holland auch legal sind auch sonstwo legal wären hätte die Mafia kein Profit mehr damit... (Ich hasse solche Ethiker, oder wie sich sich nennen wollen, Reden....) Naja so wurde aus einer kleinen Anekdote 20 Minuten tippen ^^ Jedenfalls weiter so Jungens!
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Wissen ist Bildung, Weisheit ist Selbsterkenntnis... Geändert von MY (09.03.2007 um 20:55 Uhr). |
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