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Alt 27.09.2004, 22:30   #1
Cpt. Schwing
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"Kommunikation" mit Pflanzen
hola

wie dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen ist, stellen für mich pflanzen nicht einfach leblose dinge dar... sondern geschöpfe mit einer "seele", mit energien, welche wir wahrnehmen können. und genau darum geht es mir hier... eure erfahrungen mit wahrnehmungen der etws anderen als der alltäglichen art... eure zwiegespräche und freudigen diskussionen mit den grünen männern und frauen (unter anderem inspieriert davon:
Zitat:
...ich die im Wald finde, spüre ich sofort wie sich die ganze Atmosphäre im Wald verändert, ich kann die Macht dieser Pilze sozusagen spüren. ...Aber ich denk, dass kennt ihr sicher auch, dass merkt man auch in der Nähe von Nachtschattengewächsen, bei Belladonna ists bei mir ganz stark.
... wenn Abdends die Blüten aufgingen und den heftigen Geruch über die Terrasse verteilten, bekam ich immer eine Gänsehaut und fühlte etwas. Kann ich aber nicht einordnen. Es war weder angenehm noch unangenehm, da war einfach nur was.
...Ebenfalls spüren tue ich etwas (aber sehr angenehm), wenn ich große Bäume umarme
)

ein sehr schönes erlebniss hatte ich vor einer woche. ich nahm an einem heilpflanzenkurs teil, welcher auch aspekte wie mondarbeit, volkskunde und auch bezug/beziehung zur pflanze einbezog. an einem schönen nachmittag spazierten wir zum nahegelegen kraftort, um dort eine pflanzenmeditation zu machen:
man suche sich eine pflanze und nimmt diese für die nächste zeit seines lebens als mittelpunkt. man erkundet sie (visuell, taktil,...) und versucht in ihr aufzugehen. es geht dabei aber sicherlich nicht darum, sich mit dem personifizierten geist der pflanze zu unterhalten, sondern einfach die ausstrahlung der pflanze, ihr wesen auf sich wirken zu lassen.
für mich war dies die erste meditation mit dieser genauen, "vorbestimmten" absicht (klar gab es auch schon, dass man in ner pflanze versank und sich meditativ damit auseinanderstzte...) ich machte mir das bild, dass ich als brillenträger ein augentrostblümlein suchen werde aber... da sah ich SIE : ein gänseblümchen (ähm... wie ging schon nochmals das gänseblümchenlied...?! ) tja.. das sollte es sein. ich setzte mich also nebenhin und begann das pflänzchen auf mich wirken zu lassen... es war eine sehr intensive meditation! nach ein paar minuten wurde ich von einem gefühl des alleinseins, melancholie und "heller" trauer richtiggehend überrascht... bis mir dann tränen über die backen kullerten die bilder vor meinem auge waren hell, schwebend, zart udn irgendwie so "unberührbar". irgendwie stimmte meine gefühlslage überhaupt nicht mit den bildern überein... was mir aber in diesem moment nicht auffiel... denn die gefühlslage begann sich nach einigen augenblicken zu ändern: die trauer wich einer freude, einem glücklichsein... das ich hier sitzen konnte und das gänseblümchen vor mir in mich hineinsaugen konnte, war erfüllend... einfach perfekt...
beim abendessen kam mir ein buch in die finger, welches sich mit der signatur als auch mit dem wesen einzelner heilpflanzen beschäftigt (roger kalbermatten: wesen und signatur der heilpflanzen - die gestlt als schlüssel zur heilkrft der pflanzen). darin ist auch das gänseblümchen beschrieben:
wesen der pflanze:
unberührtheit, unschuld, unversehrtheit, kindlichkeit
das wesen des gänseblümchens ist auf die bewahrung einer kindlichen unschuld und reinheit gerichtet. es versucht sich vor befleckung durch schuldhafte verstrickungen, wie sie zum älterwerden gehören, zu behüten. da dies letzlich unmöglich ist, scheut es sich vor der welt der erwachsenen. so scheu und verletzlich es auch ist, kann es dennoch grosse kräfte freimachen, um die übergriffe auf seine seelische und körperliche unversehrtheit zu heilen.

hab ich noch interessant gefunden...

wie ist dies bei euch... ?! (tina: welche macht verspürts du? bluesky: was geben dir die bäume? jens: was meinte der minzetee?... ... ...)

piiiiis
cpt
__________________
Die alten Griechen hatten sehr viel Kultur und gar kein Benzin.
Wir haben sehr viel Benzin...
Cpt. Schwing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.09.2004, 22:54   #2
Tina
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Ich kann mal von meiner ersten Belladonna-Begegnung erzählen, damals war ich ungefähr drei, gehört zu meinen frühesten Erinnerungen.
Ich war mit meiner Oma im Wald Pilze sammeln, ganz normale Speisepilze. Ich bin da halt rumgerannt, ein Stück weg und plötzlich kam ich an eine Lichtung, da stand ein Belladonna-Strauch.
Ich stand da, hab geschaut und war wie festgenagelt, konnte nicht mehr weg. Die Pflanze hatte mich sofort im Bann. Und ich weiss noch, dass ich das Gefühl hatte, sie spricht zu mir, so eine Art Wispern. Ich fühlte den Zwang, die Hand nach den Beeren auszustrecken obwohl ichs nicht wollte. Ich war der Pflanze hilflos ausgeliefert. Und dann weiss ich nichts mehr.
Meine Oma hat mich vor dem Strauch gefunden, zwei Beeren in der Hand. Ich war nicht ansprechbar, hab nicht reagiert und sie hatte halt Panik, dass ich davon gegessen hätte. Sie hat mich dann heim getragen und irgendwann unterwegs kam ich wieder zu mir. Aber wenn meine Oma nicht rechtzeitig gekommen wäre, dann wär ich jetzt wohl nicht hier.
So krass reagiere ich jetzt nicht mehr, Kinder sind ja eh sensibler. Aber ich hab immernoch das Gefühl, dass ich aufpassen muss. Trotzdem empfinde ich Belladonna nicht als böse nur übermächtig,und wenns damals hätte sein sollen, wärs halt so gekommen.
__________________
Wer sich an das Absurde gewöhnt hat, findet sich in unserer Zeit gut zurecht.
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Alt 27.09.2004, 22:54   #3
bluesky
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Zitat:
sondern geschöpfe mit einer "seele", mit energien, welche wir wahrnehmen können
Also erstmal ein dickes WORD
Pflanzen sind für viel zu viele Leute einfach nur, wie du sagst, leblos, biologisch und materiell.

Also meine Wahrnehmung zu Pflanzen habe ich erst vor kurzem bewusst verspürt...überhaupt, alles was so in die Esoterik richung geht, kam bei mir erst so im laufe des letzen Jahres...ich über noch

Das mit den Bäumen kam von meiner Mutter. In der 6. Klasse musste ich nen Test schreiben, vor dem ich wirklich FÜRCHTERLICHE Angst hatte. Ich war davor noch beim Artzt (wegen etwas anderem) und meine Mutter hat mich zur Schule gebracht. Sie hat meine Angst verspürt, außerdem hatte ich Bauchschmerzen.
Dann meinte sie ich solle mal einen Baum umarmen. "So ein QUATSCH", dachte ich mir und habe mich erstmal geweigert.
Dann hat sie mich aber doch überredet und nur wenige sekunden in der Umarmung, da waren meine Bauchschmerzen weg!!! Wenig später auch meine Angst. Komplett!!!! Das Gefühl zu dem Baum, habe ich da noch nicht wargenommen.
Wenn ich heute in der Nähe eines Baumes stehe, bzw. ihn umarme, dann gibt mir das sicherheit, geborgenheit. Ich verspüre den kräftigen alten Stamm mit seiner rauhen, kalten, aber doch zu gleich soo schönen Rinde.
Ich spüre die Standfestigkeit (übertragen gesehen) und das Alter wie eine Weißheit. Der Baum ist dann so etwas, wie eine Person, bei der man sich fallen lassen kann, bei der man weiß: "Hier bist du richtig."

Auch wunderbar ist es, die Energieen des Waldes auf sich wirken zu lassen. Wenn ich in einen abschnitt eines Waldes komme der mir sehr gefällt, halte ich automatisch inne und spüre die Natur. Die gesamte Harmonie, die vielen Pflanzen und Bäume, der Kreislauf der Natur, mit angenehm riechendem Laub, welches auf dem Boden verrottet und Humus bildet. Die ganzen Tiere, denen der Wald unterschlupf bietet (auch wenn man sie nicht sieht) und wie sie zusammenleben.
Das alles wirkt auf mich.

Ich habe das jetzt so "Kitschig" formuliert, um es überhaupt beschreiben zu können. Denn wie gesagt, es sind Gefühle, nichts was mit dem Kopf zu tun hat.

Wer zweifelt möge es einfach mal ausprobieren.
Vor allen Dingen das mit den Bäumen. Suche dir einen großen Baum, es macht gar nichts, wenn man ihn nicht ganz umfassen kann, aber man sollte schon gut was im Arm haben. Um so größer der Baum, um so intensiever das Ganze.
Bäume stehen überrall und 2 min. Zeit hat auch jeder. Lasst es dann einfach mal wirken. Aber nehmt nicht unbedingt einen in der Stadt, bei so vielen gaffenden Menschen kann man sich ja nicht konzentrieren.
Ich empfehle wirklich Wald, weil es da eh viel schöner ist, aber es geht mit jedem Baum, egal wie klein er ist.






Nochwas: Wissenschaftler können sich immer noch nicht erklären, wie sich Bäume vor Krankheiten gegenseitig warnen....bloß wenn selbst der Mensch Bäume spüren kann...
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Alt 27.09.2004, 23:08   #4
th
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Ich kann auch NUR ZUSTIMMEN!
für mich ist es ohne frage das pflanzen seelen haben!!

Wenn man ne Pflanze nur regelmäßig giest passier nicht viel, aber wenn man die pflaze mag und akzeptiert wächst sie besser!
__________________
Nur der Wahnsinnige ist sich absolut sicher. Fnord.

http://www.maybelogic.com/gunsanddopeparty/
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Alt 27.09.2004, 23:21   #5
bluesky
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Jupp, das ist die Sache, mit Pflanzen reden.

Mit dem Reden ist wohl viel mehr gemeint, dass man sich um sie kümmert und ihr Aufmerksamkeit schenkt. Das passiert halt durch reden, aber wenn man weiß, was gemeint ist, geht es auch ohne.

Es muss etwas positieves bei der Pflanze ankommen.
Ich schätze mal desswegen vertrocknen Pflanzen immer besonders gerne in Büros.
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Alt 28.09.2004, 14:11   #6
Tina
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Was auch schön ist, wenn der Wind durch die Bäume weht. Wenns nur ne leichte Brise ist, merkt man , wie die Blätter miteinander flüstern. Bei Sturm nimmt`s einen ganz mit, auch so ne Art Rauschzustand.
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Alt 28.09.2004, 15:36   #7
Pusemuckel
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Moin zusammen,

also ich sehe das genau so, daß auch Pflanzen eine Seele haben!

Solch Erfahrungen wie Capitano oder Tina hatte ich zwar nie, aber wenn man liebevoll mit seinen Pflanzen ...ich meine mit allen Pflanzen, also auch die in der "freien" Natur wachsen, umgeht, wenn man mit offenen Augen und Ohren (gutes Beispiel @ Tina) die Natur erlebt, dann wird man sich erst richtig dessem bewußt, was um uns drumherum so alles ist.....

...so frage ich mich (und da bin ich wahrscheinlich nicht der einzige ) warum Leary vom divinorum aus verschiedenen Quellen nie was gespürt hat, und als er mal ein Pröbchen von mir bekam, hat's gefunzt... Vielleicht lag es daran, daß ich meine Pflanzen mit Liebe behandel :roll:


Ich sehe beruflich jeden Tag aufs Neue, was die Natur für einen Erfindungsreichtum hat und stelle mir dann die Frage: wie kommt "Mutter Natur" nur dazu, sowas zu kreieren...??? (Bilder folgen, wenn ich endlich raffe, wie ich die Bilder von meine lycos- HP in die html- Version bekomme... )

...und vonwegen "Natur in sich aufsaugen" zwinker ich Capitano mal ganz dolle zu...


So long

Puse
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Der Mensch braucht eine lange Zeit um so etwas zerbrechliches wie das Bewußtsein zu entwickeln und zu verstehen, daß er auf diese Fähigkeit sehr stolz sein kann. Er sollte sehr behutsam mit dem Bewußtsein umgehen!
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Alt 28.09.2004, 18:27   #8
Pusemuckel
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nochmals Moin

...also Dank Capitanos Hilfe und etwas Geduld hab ich es doch geschafft...

Zuerst einmal etwas für Capitano zum Trost: Hier http://mitglied.lycos.de/alrauna/Gaense03.tif seht ihr ein Bild von den Pollen der Gänseblümchen.

...und damit ihr mich besser versteht: wenn im Frühjahr die Kirschbäume blühen, der Duft der Blüten in der Luft liegt weil die Pollen wieder unterwegs sind, dann denke ich mir: "...und ich weiß auch, wie ihr ausseht!!" Nämlich so http://mitglied.lycos.de/alrauna/Kirsch05.tif

Es gibt wirklich vieles in der Natur, was ich niemals gewagt hätte auch nur zu erträumen, aber seit den letzen 3 Jahren, seitdem ich den "Mikrokosmos" erforsche, seit dem bin ich jeden Tag mehr und mehr von dem, was Mutter Natur hervorbringt wirklich beeindruckt!!

Das ist vielleicht mit ein Grund, warum ich sogar teilweise bei Spaziergängen mit den Pflanzen am Wegesrand spreche und sogar schonmal versucht habe, mich in eine Pflanze hineinzuversetzen... ops:

So long

Puse
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Alt 28.09.2004, 20:32   #9
Jens
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... das Rauschen der Bäume ist ganz schön krasses Zeug , ich kriege leicht Gehirnsausen wenn ich meine Aufmerksamkeit auf das ganze lenke Bewegung des Baumes, Geräusch der Blätter und dann noch den Rest der Welt

... Gänseblümchen habe ich als kleiner Bub immer gepflückt und sie verschenkt ... oder einfach aufgegessen

Ansonsten spreche ich mit Pflanzen auch ab und zu ... eigentlich immer wenn ich sie gieße. Jeder hat so seine Macken. Was soll das werden wenn ich älter bin.

Es gibt sehr viele Sagen über die Kommunikation mit Pflanzen. Man kann auch selber mal direkt die Kommunikation mit den Pflanzen suchen, und zwar geht das sehr gut mit alten Eichen. Kopf an den Baum lehnen und langsam von 60 nach unten zählen, immer dabei ein und aus atmen. 60 ein, 59 aus, 58 ein, 57 aus ........ und so weiter .
__________________
eine Bereicherung findet im Kopf statt..nicht auf dem Konto
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Alt 28.09.2004, 21:39   #10
bluesky
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Eichen sind toll.

Zitat:
Ansonsten spreche ich mit Pflanzen auch ab und zu ... eigentlich immer wenn ich sie gieße. Jeder hat so seine Macken. Was soll das werden wenn ich älter bin.
Als Macken bezeichnet man es ja nur, weil der Großteil Aller Menschen es ablehnt, nicht glaubt und für verrückt hält.
Aber mal aus unserer Sicht...wer hat da die Macke?
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